bei Aldo, Rahel, Amos und Abigajil Ringger

"Bienenschwarm"

Im Morgenverkehr in Douala auf der Hauptachse, die zur Zeit eine riesige Baustelle ist, gibt es eine Nadelöhrstelle... da standen wir nun also in stockendem verkehr hinter grossen Holzlastwagen, die Richtung Hafen fuhren, als von links und rechts immer mehr Motorradtaxis sich um uns drängten. Auf jedem Motorrad sassen mindestens 3 Personen, manchmal sogar bis zu 5 (mit Kindern). Es summte und brummte und wurde immer trubelartiger vor und hinter uns. Wir kamen uns vor wie mitten in einem Bienenschwarm. Dementsprechend düster schauten uns viele Gesichter durch die Scheibe hindurch an und manchmal war ich echt froh, haben wir Klimaanlage im Auto sonst hätten uns "die Bienen noch gestochen" bei offenem Fenster... irgendwann löste sich der Knoten etwas auf und gings wieder vorwärts. Zudem kam später noch ein heftiger Regen zuhilfe und "fegte die Bienen" von der Strasse. Da hingen sie nun in Trauben unter den Brücken und Tankstellendächern und wir hatten etwas freiere Bahn. Trotzdem brauchten wir für 20km 1 1/2h Fahrt... und dies für zu einem Gesundheitszentrum zu gelangen mit einem fiebrigen Kind... kann man nur froh sein, dass es nicht eine Fahrt zur Geburt war, sonst wäre das Kind noch unterwegs gekommen... hätte vielleicht den Namen Biene Maya erhalten. *grins* leider hatte ich den Fotoaparat nicht dabei, muss ein Schnappschuss ein anderes Mal nachholen... Das hab ich jetzt gemacht, nur war die Situation nicht mehr genaugleich...